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| Übersicht | Teatro Degollado |

Freitag, 30. Mai und Sonntag, 1. Juni
Oper „Fidelio” von Ludwig Van Beethoven (1770-1827)
Libretto von Sonnleithner und Treitschke

Teatro Degollado
20.30 Uhr     (Freitag, 30. Mai)
18.00 Uhr      (Sonntag, 1. Juni)

Erstaufführung in Jalisco
In Produktion mit dem Festival Cultural de Mayo


JOHANNES WILDNER, Dirigent (Österreich)

…Für jeden sichtbar zeigt dieser interessante österreichische Dirigent eine präzise, klare, auch im komplexen kompositorischen Geflecht von Ravel sichere Technik. Er durchleuchtet es mit leichter, eleganter Phrasierung, die jeder Versuchung rein oberflächlicher orchestraler Farbgebung widersteht, und es gelingt ihm, die unglaubliche Modernität des Werkes deutlich zu machen ..." So beurteilte dasGiornale di Verona" die Aufführung von Ravels „Daphnis und Chloë" und ist damit nur eine der unzähligen Stimmen, die Wildner für einen der besten Dirigenten seiner Generation halten.

Nach ersten Chefpositionen bei der Staatsphilharmonie Košice (Slowakei, 1990-93;) an der Prager Staatsoper (1994-95), sowie als Erster Ständiger Dirigent der Oper Leipzig (1996-98) war der ehemalige Geiger der Wiener Philharmoniker und promovierte Musikwissenschaftler Johannes Wildner von 1997-2007 Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen. Die bei Sonarte und bei Naxos erschienenen CD-Aufnahmen von Bruckners 3. und 9. Sinfonie dokumentieren die überaus erfolgreiche Aufbauarbeit, die Johannes Wildner hier geleistet hat.

Als Operndirigent war Johannes Wildner neben seinen Engagements an der Staatsoper Prag, der Oper Leipzig (TV-Aufzeichnungen von Mozarts „Hochzeit des Figaro“ und „Così fan tutte“) und dem Musiktheater im Revier (Gelsenkirchen), auch an der Wiener Volksoper, bei den Seefestspielen Mörbisch, an der Wiener Kammeroper, dem Opernhaus Halle, der Nationaloper Bratislava, bei den Wagner-Festspielen in Wels, dem Wiener Sommerfestival „Mozart in Schönbrunn" oder am Opernhaus Graz zu hören.

Auf dem Konzertpodium steht Johannes Wildner regelmäßig am Pult großer Orchester wie des Royal Philharmonic Orchestra London, der St. Petersburger Philharmoniker, des Russischen Staatssymphonie-Orchesters, des Orchesters der Arena di Verona, des MDR-Sinfonie-Orchesters, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen, des Rundfunk-Sinfonieorchesters und der Staatsphilharmonie Saarbrücken, der Dresdner Philharmoniker, der Wiener Symphoniker, des RSO Wien, des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich, des Bruckner Orchesters Linz, des Mozarteum-Orchesters Salzburg, des Danish National Symphony Orchestra Kopenhagen, des BBC-Orchestra London, des National Symphony Orchestra of Ireland, des New Zealand Symphony Orchestra, des National Symphony Orchestra of Taiwan, des China Philharmonic Orchestras oder des jüngst gegründeten Symphony Orchestra of India in Mumbai.

Johannes Wildner nahm über 60 CDs, DVDs und Videos auf, darunter die Gesamtaufnahmen von „Die Fledermaus“, „Così fan tutte“ und ein Live-Mitschnitt von Bizets Carmen", Bruckners 3. (in allen Fassungen) und 9. Sinfonie (mit der Aufführungsfassung des Finales von Samale, Philips, Mazzuca und Cohrs) bei Naxos. 2003 erschienen eine CD mit Tenor-Arien, gesungen von Janez Lotrič (Naxos), und eine Super Audio CD (mit Surround-Sound bei Audite) mit Orgelwerken von Barber, Saint-Saëns, Zabel und R. Strauss mit dem Organisten Christian Schmitt und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken.
2007 erschien bei cpo eine CD-Produktion mit Musik von Erich Zeisl mit dem RSO Wien. Zuletzt betreute Johannes Wildner, ebenfalls für cpo, eine CD-Produktion mit Werken von Josef Marx mit dem RSO Wien.


Große Opernerfolge der jüngeren Zeit waren Peter Maxwell Davies' Martyrium des Hl. Magnus" beim Carinthischen Sommer, Verdis Il Trovatore" am Musiktheater im Revier, Bizet's Carmen" in der Arena di Verona, Johann Strauß „Die Fledermaus" am New National Theatre Tokyo, Mozarts "Don Giovanni" am Kroatischen Nationaltheater Zagreb, und Puccinis Tosca" am Staatstheater Brünn.

Für die nähere Zukunft liegen u.a. Konzerteinladungen zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, zu den Petersburger Philharmonikern, zum Tokyo Philharmonic, zum China Philharmonic, zum Taiwan National Symphony Orchestra, dem Orchester der Arena di Verona,  zu den Wiener Symphonikern, dem RSO Saarbücken, den Zagreber Philharmonikern und dem Haydn-Orchester Bozen vor.
Im Opernbereich wird ihn die Saison 2007/08 an das Landestheater Salzburg, zum Carinthischen Sommer, an die Opernhäuser von Zagreb und Brünn, sowie zur ersten Opernproduktion (Puccini: Madama Butterfly) des Symphony Orchestra of India  im Februar 2008 führen.

LEONORA: GABRIELE MARIA RONGE, Sopran (Deutschland)

zählt heute zu den bedeutendsten dramatischen Sopranistinnen des deutschen Fachs. Sie sang zuletzt mit großem Erfolg an der Wiener Staatsoper (Leonore und Sieglinde), an der Deutschen Staatsoper Berlin (Leonore), in Tokio (Leonore) und am Grand Théâtre de Genève, wo sie 2002 ihr Debüt in einer Neuproduktion der Götterdämmerung" als Brünnhilde unter Leitung von Armin Jordan gab. Ebenfalls als Götterdämmerung"-Brünnhilde debütierte sie 2003 in Catania. Eine weitere Glanzpartie, die Senta im Fliegenden Holländer", sang sie zur Eröffnung der Saison 2000/2001 am Teatro Comunale di Bologna, anschließend an der Oper Frankfurt und der Deutschen Oper Berlin, sowie in einer Open-Air Produktion in der Regie von Werner Herzog. 2003 debütierte die Künstlerin an der Opéra de Marseille als Chrysothemis. 2003/2004 folgten die Debüts als Marie in Wozzeck" mit der Accademia di Santa Cecilia Rom unter Leitung von Daniele Gatti und als Turandot" in Lucca (der Geburtsstadt Puccinis), Pisa, Ravenna und Livorno. Unter Leitung von Lorin Maazel debütierte sie mit „Fidelio" am Teatro Carlo Felice in Genua, der europäischen Kulturhauptstadt 2004. Es folgten Konzerte in Spanien und Singapur, eine Götterdämmerung"-Produktion in Liège und das Debüt an der Oper Rom mit Fliegender Holländer". 2005 bis 2007 stehen u.a. auf dem Programm: Fidelio" mit der New Israeli Opera und Konzertant in Wien, Turandot" an der Oper Rom, Ariadne auf Naxos" an der Oper Toulon, Der Ring des Nibelungen" an der Opéra Royal de Wallonie, Der Fliegende Holländer" in Triest ....

Gabriele Maria Ronge wurde in Hannover geboren und studierte Romanistik und Anglistik, bevor sie bei Nurit Gorén und Friedel Becker-Brill ihre Stimme ausbilden ließ.
Nach ersten Engagements in Osnabrück und Gelsenkirchen und Rundfunkaufnahmen für den Sender Freies Berlin wurde die Künstlerin sehr bald von Wolfgang Sawallisch an der Bayerischen Staatsoper München engagiert, wo sie für kurze Zeit festes Ensemblemitglied war.

Dieses Engagement war der Beginn einer bedeutenden internationalen Karriere im Wagner- und Strauss-Fach. Gabriele Maria Ronge sang seither an fast allen großen Bühnen Europas, u.a. an der Wiener Staatsoper, bei den Bregenzer Festspielen, am Teatro alla Scala di Milano, Teatro Massimo Palermo, Teatro La Fenice Venedig, an der Grand Opéra de Paris, der Staatsoper Berlin, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper, der Oper Köln, der Staatsoper Dresden, der Oper Frankfurt, der Oper Zürich, im Megaron Athen und gab Konzerte u.a. in der Philharmonie und im Konzerthaus Berlin, im Gewandhaus Leipzig, im Gasteig und im Herkulessaal München, in Madrid, Rom, Paris und Orange.
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Gabriele Maria Ronge arbeitete mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Riccardo Muti, Daniel Barenboim, Wolfang Sawallisch, Bernard Haitink, Marek Janowski, Horst Stein, Michael Gielen, Rafael Frühbeck de Burgos, Gerd Albrecht, Ralf Weikert, Peter Schneider, Eliahu Inbal, Gary Bertini, Sylvain Cambreling, Kazushi Ono, Lothar Zagrosek und Johannes Wildner.

Als CD-Einspielungen liegen vor bzw. erscheinen in Kürze: Wagners „Walküre“ (Sieglinde), „Götterdämmerung“ (Gutrune, 3. Norn), Schlussgesang der Brünnhilde aus „Götterdämmerung“, Zemlinskis „Der Traumgörge, Rudi Stephans „Die Ersten Menschen“ (Ersteinspielung), Mahlers 2. Sinfonie. Die Künstlerin machte Rundfunkaufnahmen für SWF, BR, Deutschlandradio Berlin, Sender Freies Berlin.

ROCCO:  KURT RYDL, Bass (Österreich)

Kurt Rydl zählt zu den bedeutendsten Bassisten unserer Zeit.
Geboren in Wien. Gesangsstudium in Wien und Moskau.
Wettbewerbe gewonnen in Barcelona und Paris. 

  1972-1977   erste Engagements in Linz und Stuttgart
  Ab 1976   ständiges Mitglied der Wiener Staatsoper 
  1986   Ernennung zum Kammersänger.
  1999   Ernennung zum Ehrenmitglied
      der Wiener Staatsoper
  2001   Österreichisches Ehrenkreuz 1. Klasse
      für Kunst & Wissenschaft

Sein Opernrepertoire umfasst über 80 Partien des deutschen, italienischen, französischen, russischen und tschechischen Fachs. 

Das Konzertrepertoire reicht von Mozart bis Penderecki, von Beethoven bis Mahler. 
Als echter Wiener pflegt er das „Wiener Lied", aber auch Musical-Songs („If I were a rich man") sind ihm nicht fremd.
Mit den 3 Tenören und anderen Weltstars wurde auf seine Initiative hin die CD „Weihnachten der Weltstars" produziert. Diese Aufnahme ist eine von über 30 CDs, auf denen man sich von der Qualität der Stimme Kurt Rydl´s persönlich überzeugen kann. (siehe auch Diskografie).

Seit 1972 singt er um die 90 - 100 Vorstellungen pro Spielzeit.
Gastspiele führten ihn an alle wichtigen Opernhäuser der Welt.

Festspiele: 
Bayreuth,  Bregenz, Edinburgh, München, Salzburg, Verona

 JOAQUINO: JOEL MONTERO, Tenor (Mexiko)

Joel Montero wurde in Mexiko geboren und erhielt schon als Kind professionellen Musik- und Violinunterricht. So widmete er sich zunächst dem Dirigieren, bis sein stimmliches Talent entdeckt wurde und er zum Gesang wechselte.

1999 kam der junge Tenor an das Salzburger Mozarteum, um dort sein Gesangsstudium bei Heiner Hopfner weiterzuführen.
Er gewann 2001 den Sonderpreis des Wettbewerbs Montserrat Caballé in Andorra und wurde im Jahr darauf in Rumänien beim Tenorwettbewerb „Traian Graozavescu“ mit dem Preis Luiggi Infantino ausgezeichnet.

Im Jahr 2001 erhielt er gleichzeitig ein Angebot des Opernstudios Zürich und des Staatstheaters Meiningen. Er entschied sich der interessanteren Partien wegen für das Meininger Theater, an dem er seitdem als lyrischer Tenor zu erleben ist. Gastengagements führten Joel Montero zudem bereits nach Freiberg, Döbeln, Bad Elster, Eisenach, Bremen, Bad Hersfeld, Frankfurt, Plauen, Zwickau, Chemnitz, Coburg, Dresden, Schwerin sowie nach Österreich, Italien, Finnland, Rumänien, Mexiko und Kasachstan.

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